Einfach dichtMit der neuen DELTA-LIQUIXX können luftdichte Anschlüsse an aufgehende und durchdringende Bauteile einfach und sicher ausgeführt werden. / Die Beschichtung wird mit dem Pinsel verarbeitet und dichtet auch schwer zugängliche Details ab. / Das auf die Beschichtung abgestimmte Spezialvlies DELTA-LIQUIXX GT 15 überbrückt Lücken zwischen Luftdichtheitsschicht und aufgehendem Bauteil.
Luftdichte Anschlüsse an aufgehende und durchdringende Bauteile im Innen- und Außenbereich können mit DELTA-LIQUIXX einfach und zuverlässig ausgeführt werden. Die strukturviskose, pastöse Funktionsbeschichtung, die die Dörken GmbH & Co. KG, Herdecke, auf der NordBau 2011 in Neumünster vorstellte, ist universell auf den verschiedensten Untergründen einsetzbar, lässt sich einfach mit dem Pinsel verarbeiten und dichtet in Kombination mit einem abgestimmten Strukturvlies auch schwierige oder schwer zugängliche Details luftunduchlässig sicher ab.
Das Thema energetische Dachsanierung wird für den Fachhandwerker auch in den nächsten Jahren ein wichtiger Leistungsbereich sein. Doch gerade im Sanierungsfall sind funktionierende Luftdichtheitsschichten nicht immer leicht zu realisieren. Das gilt vor allem für Anschlüsse an schwer zugängliche Details, da oft einfach nicht genügend Raum vorhanden ist, um zum Beispiel eine fachgerechte Lösung mit einer Folienmanschette herzustellen. Eine Beschichtung ist hier klar im Vorteil, da man mit ihr in auch verwinkelte Ecken hineingelangt. DELTA-LIQUIXX wurde speziell für solche Fälle entwickelt, um luftdichte Anschlüsse an Wände, Rohrdurchführungen, Zangen oder Dachfenster herzustellen.
Die verarbeitungsfertige pastöse Masse wird durch Umrühren verflüssigt und dann satt und vollflächig mit dem Pinsel auf den besenreinen, frost- und fettfreien Untergrund aufgebracht. Der sollte dafür möglichst trocken sein, doch auch ein dünner Feuchtefilm beeinträchtigt die Haftung der Dispersion nicht. In die Beschichtung wird das passend zugeschnittene DELTA-LIQUIXX GT 15 Spezialvlies eingebettet, das der Verbindung zusätzliche Festigkeit verleiht und Lücken zwischen Luftdichtheitsschicht und aufgehendem Bauteil überbrückt. Das Vlies wird dabei an das anzuschließende Bauteil angeformt und danach noch einmal mit der Funktionsbeschichtung überstrichen, so dass es komplett damit durchtränkt ist.
Nach dem Aushärten der Beschichtung kann sofort weitergearbeitet werden. Als Indikator dient dabei die Farbe der Beschichtung: Ist sie bei optimalen Rahmenbedingungen von 21° C und 45 Prozent Luftfeuchtigkeit nach drei bis vier Stunden durchgetrocknet, verändert sie sich von Hell- nach Dunkelblau. Unter hohem Termindruck können Folgearbeiten wie das Verlegen der Wärmedämmung jedoch auch sofort erfolgen. Ein Kontakt des Dämmmaterials mit der Beschichtung ist dabei kein Problem; allerdings sollte das Vlies nicht verrutschen.
Im ausgehärteten Zustand ist die Verbindung luftdicht aber diffusionsfähig mit einem sd-Wert von 1,5 Metern. Sie bleibt gummiartig flexibel und macht auch Bewegungen des Bauteils - zum Beispiel durch Temperaturschwankungen - problemlos mit.
Die Funktionsbeschichtung und das Strukturvlies sind als Set für eine Anschlussfläche von ca. 2,8 Quadratmetern und als Mini-Set für die Detail- oder Einzelanwendung im Baustoff- und Bedachungsfachhandel erhältlich.