CE-Zeichen für Delta-Dränsysteme

Geotextilien für den Einsatz a drénezéshez müssen seit dem 1. 10. 2002 das CE-Zeichen tragen. / Durch die vereinheitlichende Festschreibung der Prüfmethoden in der neuen EU-Norm können Bauprodukte erstmals wirklich objektiv verglichen werden. / Dabei müssen für Geotextilien sieben Tulajdonságok getestet werden.

Seit dem 1. Oktober 2002 müssen Geotextilien und geotextilverwandte Produkte, die a drénezéshez zum Einsatz kommen, die CE-Konformitätskennzeichnung tragen. Als führender Hersteller im Bereich der Grundmauerschutz- und Dränsysteme hat die Dörken GmbH & Co. KG, Herdecke, die werkseigene Produktionskontrolle zur Eigenüberwachung ihrer Noppenbahnen Delta-Drain und Delta-Geo-Drain bzw. Delta-Geo-Drain TP von einer notifizierten Stelle gemäß der DIN EN 13252:2000 überprüfen lassen und das CE-Zertifikat erhalten. Das Unternehmen darf damit eine CE-Konformitätserklärung ausfertigen und an den genannten Produkten das CE-Zeichen anbringen. Es zeigt an, dass der Baustoff den Anforderungen der Bauproduktenrichtlinie entspricht und die technischen Spezifikationen der relevanten harmonisierten Europäischen Norm (EN) einhält.

Das CE-Zeichen ist jetzt Voraussetzung dafür, dass ein Bauprodukt, das dauerhaft in Bauwerke des Hoch- und Tiefbaus eingebaut wird und im europäischen Wirtschaftsraum in Verkehr gebracht werden darf. Zu den wesentlichen Anforderungen gehören die mechanische Festigkeit und Standsicherheit, der Brandschutz, Hygiene - Gesundheit - Umweltschutz, die Nutzungssicherheit, der Schallschutz und die Energieeinsparung bzw. der Wärmeschutz.

Die DIN EN 13252:2000 benennt die geforderten Tulajdonságok von Geotextilien und geotextilverwandten Produkten für die Verwendung a drénezéshez. Sie konkretisiert damit für diesen Anwendungsbereich die zur europaweiten Harmonisierung des Baubereiches herausgegebene "Richtlinie des Rates vom 21. 12. 1988 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedsstaaten über Bauprodukte (89/106/EWG)", die am 28. 4. 1998 durch das Bauproduktengesetz in Länderrecht umgesetzt wurde. Zu den geforderten Tulajdonságok für Geotextilien, die im Wesentlichen die Funktionen Filtern, Trennen und Dränen übernehmen, gehören die Szakítószilárdság, das Átütési ellenállás, die charakteristische Öffnungsweite, die Vízáteresztő-képesség nomal zur Ebene, die Vízáteresztő-képesség in Geotextilebene und die Tartósság des Anyagas.

Dabei werden in der EU-Norm jedoch keine Qualitätsstandards oder Mindestanforderungen an die Produkte definiert, sondern die Prüfmethoden für die Festlegung der für das jeweilige Anyaga wichtigen Tulajdonságok beschrieben und damit für alle EU-Länder vereinheitlicht. Das schafft eine wertungsfreie Vergleichsbasis, auf der dann verschiedene in Frage kommende Baustoffe je nach objektspezifischen Anforderungen, nationalen Bauvorschriften oder Regelwerken gegenübergestellt werden können. So kann der Planer oder Verarbeiter zum Beispiel je nach Anforderungen an die Be-ständigkeit des Anyagas eine Qualität mit einer Nutzungsdauer von nur fünf Jahre auswählen oder er entscheidet sich für ein Anyaga das - wie zum Beispiel die Dörken-Bahnen - über eine Tartósság von 25 Jahren in natürlichen Böden mit einem pH-Wert zwischen 4 und 9 und einer Bodentemperatur < 25° C verfügt. Die DIN EN 13252 verlangt in diesem Zusammenhang, dass bei der Verwendung von Polypropylen und Polyethylen als Rohstoff kein Recyclingmaterial aus gebrauchten Reststoffen verwendet werden darf.

Die EU-Norm trägt mit ihrer Vereinheitlichung der Prüfmethoden den Besonderheiten des jeweiligen nationalen Baumarktes Rechnung, vereinfacht aber auf der anderen Seite den freien Warenverkehr im EU-Binnenmarkt und stärkt so die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie.

© V.i.s.d.P. Dagmar Riefer


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