Die wichtigsten Dachdämmungs-Methoden

Bauherren-Ratgeber

Die wichtigsten Dachdämmungs-Methoden

Sie haben beim Dach grundsätzlich die Wahl zwischen der Dämmung auf den Sparren und der Dämmung zwischen den Sparren.

Zwischensparrendämmung
Bei der Zwischensparrendämmung werden lediglich die Sparrenzwischenräume gedämmt. Sie bietet sich an, wenn die vorhandene Dachhaut noch gut erhalten ist und nicht abgedeckt werden soll – denn hier wird der Dämmstoff von innen zwischen den bestehenden Sparren angebracht. Dadurch verliert man praktisch keinen Wohn- oder Nutzraum. Vor dem Einbringen der Dämmstoffe muss eventuell die Sparrenhöhe angepasst werden. Das heißt: Sind die vorhandenen Sparren nicht hoch genug, um die empfohlene Dämmstoffdicke zu verbauen, müssen sie „aufgedoppelt“ werden. Dies geschieht, indem von innen zusätzliche Sparren auf die vorhandenen Dachsparren aufgeschraubt werden.

Vorteile:

  • Dach muss nicht abgedeckt werden
  • Ideal für nachträglichen Dachausbau
  • Kein Verlust von Wohnraum
  • Die Dachhöhe wird nicht verändert
  • Günstiger als die Aufsparrendämmung


Aufsparrendämmung
Wie der Name schon sagt, wird bei der Aufsparrendämmung die Dämmung von außen über den Sparren angebracht. Da das Dach hierzu abgedeckt werden muss, lohnt sie sich dann umso mehr, wenn das Dach sowieso neu eingedeckt werden muss. Vorteil: Bei bereits ausgebauten Dächern bleibt der Innenraum komplett unberührt. Die einzelnen Dämmelemente werden direkt auf der Holzschalung und der Dampfbremse oberhalb der Dachsparren aufgebracht. Darauf folgt der Aufbau der Konterlattung, der Dachlatten und der eigentlichen Dachziegel. Durch die vollflächige Verlegung entfallen die Wärmebrücken im Bereich der Sparren, was natürlich im Hinblick auf die Energieeinsparverordnung (EnEV) von größter Relevanz ist. Zudem ist die Sparrenhöhe nur nach statischen Erfordernissen zu bemessen.

Wer noch besser dämmen möchte, der kombiniert die Aufsparrendämmung mit einer Zwischensparrendämmung – die Umsetzung erfolgt ohne großen Mehraufwand, und der Wohnraum behält seine ursprüngliche Größe.

Vorteile:

  • Die Dämmung wird vollflächig von außen angebracht
  • Keine Gefahr von Wärmebrücken, da die Dämmschicht an allen Stellen die gleiche Stärke aufweist
  • Sie schützt die ganze Dachkonstruktion
  • Der Innenraum bleibt komplett unberührt
  • Holzsparren können sichtbar bleiben
  • Kein Aufdoppeln der Sparren erforderlich

Je dicker, desto spar!

Grundsätzlich gilt: Je dicker die Dämmung desto größer der Wärmeschutz! Sparen Sie Energiekosten und erhöhen den Wohnkomfort, indem Sie Ihr Dach von Anfang an optimal dämmen. Nur so können Sie auch in Zukunft die immer strengeren gesetzlichen Anforderungen erfüllen.

Traditionell ein guter Schutz: Dächer mit Schalung.

Eine geschlossene Dachschalung bietet traditionell einen größeren Schutz vor Windsog oder Winddruck, ist sehr stabil und kann auch hohe Schneelasten tragen. Zudem bietet die Dachschalung der gesamten Dachfläche, Vorteile hinsichtlich des Schallschutzes und der Begehbarkeit des Daches.

Grundlagenwissen Dämmung


 
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