Bauherren-Ratgeber

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Energieeinsparverordnung
und KfW-Förderung

Eine lohnende Investition in die Zukunft

Seit Jahren steigen die Ansprüche an Dachdämmungen, nicht zuletzt aufgrund der Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV). Sie regelt die bei der Dachdämmung einzuhaltenden Wärmedämmwerte. Als Bauherr müssen Sie sich nach der aktuellen EnEV richten, wenn sie eine teilweise oder komplette Erneuerung der Dachfläche (ab 10 %) planen oder ihr Eigentum erweitern und ausbauen wollen. Zudem sind Hausbesitzer seit 2008 verpflichtet bei Neuvermietung oder Verkauf einen Energieausweis vorzulegen, aus dem Mieter und Käufer die zu erwartenden Energiekosten entnehmen können. Ein Grund mehr die gesetzlichen Auflagen einzuhalten und in die Zukunft zu investieren, denn es ergeben sich viele Vorteile:

  • die Energiekosten werden gesenkt
  • der Wohnkomfort wird erhöht
  • der Verkaufswert wird gesteigert

Wenn Sie Ihr Dach optimal dämmen und über Jahrzehnte schützen wollen, lohnt es sich auf jeden Fall einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Er hilft Ihnen weiter und kann Ihnen genau sagen, wie die EnEV-Anforderungen zukunftssicher erfüllt werden und wie Sie die noch strengeren Vorgaben einhalten, um Fördergelder vom Staat (KfW-Förderung) zu bekommen.

Übrigens: Auch der Einbau von Wärmedämmung sollte immer fachgerecht von einem Spezialisten durchgeführt werden, da schon kleine Fehler bei der Verlegung zu Wärmebrücken und Schimmelbefall führen können.

So erfüllen Sie die EnEV oder erreichen auch die KfW-Förderung.

Die KfW fördert den Neubau oder Ersterwerb eines KfW-Effizienzhauses 70, 55 oder 40.

Die Bezeichnung KfW-Effizienzhaus steht für einen sehr niedrigen Energiebedarf. Ausgangspunkt sind die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV).

Die KfW-Effizienzhaus-Standards sind noch ambitionierter als die Vorgaben der Energieeinsparverordnung. Die Vorgaben der EnEV basieren auf einem Referenzgebäude im Neubau. Die Referenzzahl 100 drückt aus, dass die Vorgaben der EnEV an den Primärenergiebedarf eines Neubaus erfüllt sind. Ein KfW-Effizienzhaus 70 beispielsweise unterschreitet diese Vorgaben um 30 %.

Bei Bestandsgebäuden gelten etwas andere Vorgaben.

Diese Gebäude dürfen bei umfassender Modernisierung einen um 40 % höheren Jahresprimärenergiebedarf als ein Neu bau haben. Es besteht zudem die Möglichkeit bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz in Form von sogenannten Einzelmaßnahmen durchzuführen. Voraussetzung für deren Förderung ist die Einhaltung von Mindestanforderungen in Bezug auf den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert). Für eine Dachdämmung, welche als Zwischen-, Auf- oder Untersparrendämmung sowie deren Kombination ausgeführt werden kann, darf der U-Wert max. 0,14 W/(m² · K) betragen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie maßgeschneiderte Lösungen für moderne Steildächer, die nahezu alle Möglichkeiten energetisch optimierter Konstruktionen aufzeigen. Ganz gleich ob Neubau oder Sanierung, ob Dach mit Schalung oder ohne Schalung.

Welche System-Lösung für Sie die Richtige ist, entscheiden Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Fachmann fürs Dach.

Grundlagenwissen Dämmung


 
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