Mauerwerkssperre

Mauerwerkssperre

Eine Mauerwerkssperre hat die Aufgabe, Gebäude vor Feuchtigkeit aus dem Boden zu schützen. Anders als die vertikale Kellerabdichtung, verhindert sie nicht das seitliche Eindringen der Nässe, sondern das Aufsteigen der Bodenfeuchte. Sie wird horizontal verlegt und ist ein wichtiger Teil der Gebäudekonstruktion, da ungeschütztes Mauerwerk diese Feuchtigkeit aufnimmt und vertikal kapillar verteilt. Hierbei werden auch Mineralien und Salze aus dem Erdreich ins Wandinnere geschleust, die die Bausubstanz beschädigen können.  

In älteren Gebäuden fehlt die Mauerwerkssperre häufig oder sie ist undicht. Hier macht es Sinn, nachträglich eine Sperre einzufügen, um den schwerwiegenden Folgen entgegenzuwirken, die aufsteigende Nässe haben kann.  

Hier finden Sie die DELTA®-Mauerwerkssperren

DELTA®-SOFTFLEXX
 
 

DELTA®-SOFTFLEXX

Hochelastische EPDM-Mauerwerkssperre zum Schutz des  Mauerwerks vor aufsteigender Feuchtigkeit. Dehnfähigkeit von bis zu 500 Prozent.

DELTA®-PROTEKT
 
 

DELTA®-PROTEKT

Beidseitig vlieskaschierte EVA-MAUERWERKSSPERRE zum Schutz des ein- und zweischaligen Mauerwerks gegen aufsteigende Feuchtigkeit, sowie für Anwendungen unter Holzständerwerk.

DELTA®-PVC MAUERWERKSSPERRE
 
 

DELTA®-PVC MAUERWERKSSPERRE

Hochwertige, verrottungsbeständige Mauerwerkssperre zum Schutz des Mauerwerks gegen aufsteigende Feuchtigkeit.

DELTA®-MAUERWERKSSPERRE
 
 

DELTA®-MAUERWERKSSPERRE

Beidseitig profilierte und verottungsbeständige Mauerwerkssperre zum Schutz des Mauerwerks gegen aufsteigende Feuchtigkeit.

 

Welche verschiedenen Anwendungsformen der Mauerwerkssperre gibt es?

Mauerwerkssperren werden in Kellerwänden als Horizontalsperre eingelegt, um das Aufsteigen von Feuchte aus dem Fundament in die Wände zu verhindern. 

Bei zweischaligen Außenwänden werden Mauerwerkssperren verwendet, um am Fußpunkt und im Bereich vor Stürzen die Feuchte aus Schlagregen von der Hintermauerschale und der Dämmung fern zu halten. Die zwei separaten Wände („Schalen) sind nebeneinander gemauert und über Drahtanker miteinander verbunden. Die Vormauerschale, die Fassade, schützt das Gebäude vor Schlagregen und besteht meistens aus Steinen, wie z. B. Klinker. Die hintere Schale übernimmt die statische Lastabtragung. Zwischen diesen Schalen befindet sich die Wärmedämmung und häufig noch ein Luftspalt, der zur Belüftung dient.

Horizontalsperre

Horizontalsperre

L-Sperre

L-Sperre

Z-Sperre

Z-Sperre
 

Horizontalsperre

In Kellerwänden verwendet man zur horizontalen Abdichtung des Mauerwerks die sogenannte Horizontalsperre. Dabei handelt es sich um eine Dichtungsbahn aus robustem Material, z. B. Polyolefin. Sie wird direkt zwischen der Bodenplatte und der ersten Steinschicht im frischen Mörtelbett eingebaut. Dabei ist darauf zu achten, dass die Auflagerflächen mit dem Mauermörtel so dick abzugleichen sind, dass Oberflächen ohne für die Bahn schädliche Unebenheiten entstehen, falls dies erforderlich ist. Die DELTA®-MAUERWERKSSPERRE eignet sich durch ihr verrottungsfestes und bitumenverträgliches Material ideal für die waagerechte Abdichtung am Fußpunkt des Hauses und kann einfach in Bahnen verlegt werden, sodass ein sicherer und stabiler Feuchtigkeitsschutz entsteht.   

L- und Z-Sperren

In zweischaligen Außenwänden wird die Mauerwerkssperre als L- oder Z-Sperre verlegt. Die Bezeichnung „L-Sperre“ bzw. „Z-Sperre“ bezieht sich auf die Form, welche die Dichtungsbahn im Mauerwerk annimmt. Hier wird sie zwischen Vor- und Hintermauer verlegt. Bei der Z-Sperre wird das obere Bahnenende waagerecht in die Hintermauerschale eingebettet, sodass die Z-Sperre sowohl in der Hinter- als auch in der Vormauerschale als Querschnittsabdichtung dient. Eine L-Sperre wird am hinteren Mauerwerk befestigt, an der Wand herunter und waagerecht ggf. mit leichtem Gefälle nach außen bis zur Stirnseite des Auflagers geführt. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, müssen die Dichtungsbahnen eine besonders hohe Elastizität aufweisen. DELTA®-SOFTFLEXX passt sich hervorragend an unebene Untergründe an und eignet sich dank ihrer extremen Dehnfähigkeit von bis zu 500 Prozent besonders für den Einsatz als L-Sperre. 

Dörken GmbH & Co. KG
 
 

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